Kleine Servicebibel für den M113ML, M113 (und M112)

  • Die Eine Seite ist noch Lieferbar.

    Die Dichtungen sind 0.03mm dicker.

    Ob die verbaut sind oder nicht erkennt man auch so - die haben eine "Fahne" mit AMG Schriftzug drauf.

    Siehe hier bei meinem Motorrebuild:

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    grüße, Fabian

  • Gestern waren wir mit dem SL55 auf einer geführten Tour durch die Hallertau/Pfalz mit Roadbook.

    Ich habe bemerkt das die Leerlaufdrehzahl beim Rollen im Schub unterhalb von rund 1500U/min bis um die 1000U/min unregelmässig schwankt mit leichten „ploppern“ aus dem Auspuff. Als ob dabei immer mal wieder was eingespritzt wird.

    Bei solch niedrigen Drehzahlen wohl auch nötig.

    Ich habe drei Vermutungen wobei Nummer eins vielleicht auch die Ursache sein könnte für Vermutung Nummer zwei und drei.

    - Stärkste Vermutung wäre Falschluft.
    Gibt es bei dem Motor Stellen die gern Falschluft zulassen? Gibt es eine typische Diagnoseprüfung oder sucht man am besten per Alkoholsprühflasche?

    - undichte/nicht mehr gesunde Einspritzdüse
    Soweit ich weiß gibt es ne Art Korrekturwert welcher per Diag geprüft werden kann


    - Ventil im Getriebe


    Eventuell hat jemand nen guten Tipp wo man beginnen kann

  • das klingt schon nach Falschluft.
    Optionen gibt es genügend.

    • Tankentlüftungsanschluss am Ansaugstutzen
    • BKV-Verschlussstopfen
    • Dichtungen zwischen Druckrohr und Kompressor
    • Dichtungen zwischen Kompressor und Köpfen
    • Dichtungen der Einspritzdüsen und Kompressor
  • Hi Mark,


    danke fürs Feedback.

    Mir ist nur nicht welche Stelle du genau mit dem Bremskraftverstärker Verschlussstopfen meinst. Hast du ein Bild von der Stelle?

    Für die drei letzten Punkte müsste man eh dann den Kompressor rausheben und alle Dichtungen neu machen, gehe ich von aus.


    Grüße, Zeljko

  • Bei mir gehen ständig Luftmassenmesser kaputt. Ich habe jetzt schon in zwei Jahren den dritten verbaut, der ist jetzt auch hin. Einer war original von Bosch, einer war von Hüco, einer war von Hitachi. Ich gehe stark davon aus, dass die verölen, weil meine Kurbelgehäuseentlüftung nicht richtig arbeitet. Vor der Drosselklappe steht das Öl. Sobald ich den LMM getauscht habe, läuft der Motor wieder sehr viel besser und die Fehlermeldung "Kraftstoff-Luft-Gemisch in Bank 1/2 zu mager" verschwindet wieder.

    Wie kann ich die KGE modifizieren? Ich habe die Kammern schon mehrfach gereinigt und die Löcher frei gemacht. Es nervt nur noch. Gibt es Ölabscheider ("Catch-cans") für den M113 Sauger? Kann ich die kleinen Löcher aufbohren? Kann ich einen Kühlkörper mit Thermalkleber auf den Ventildeckel kleben, damit das Öl schneller kondensiert (das ist halb ernst gemeint)?

  • Stahlwolle für eine hohe Kondensationsoberfläche reinstopfen :weg:


    Aber mal ohne Spaß. In einer rudimentären Destille aus Kupferrohren funktionieren eng zusammengerollte Kupfermatten im Steigrohr wunderbar als Rückflusskühler.

    Wenn man mit einem Temperaturfühler das Ende vom Steigrohr auf knapp unter 79°C erhitzt, schafft man im ersten Durchgang den Hub von 12% auf 93% Alkoholgehalt.


    Mit der Stahlwolle würdest du die Oberfläche in der KGE vervielfachen und so die Wahrscheinlichkeit massiv erhöhen, dass Öl daran kondensiert und seinen Weg zurück in den Ölkreislauf findet.


    Beim Rückflusskühler ist eine maximal große Oberfläche und die Temperatur essentiell, gleichzeitig würde sich der Gegendruck qausi nicht erhöhen. Es muss jedoch unter allen Umständen verhindert werden, dass Stahlwolle in die Ansaugung kommt.

    Da würde ich, damit mein Hirn Ruhe gibt, mit einem kleinen Filter experimentieren, der bei den Abgasmessern die Technik schützt. Da kann man ganz leicht durchpusten und viel sollte nicht durch die KGE gehen.


    So mal mein Brainstorming beim morgendlichen Kaffee :pfeif: