Beiträge von Emmett Brown

    Ist das die NAG1?

    Die NAG2 hat ja wieder eine Ablassschraube im Wandler wie eins der W210 mit NAG1. Damit braucht man nichts spülen. Alles ablassen. Schaltschieberkasten reinigen und wieder befüllen.

    Theoretisch hättest du auch ablassen können was geht. Neuen Filter rein. Ölhobel reinigen. 1.000 km fahren. Öl und Filter wieder tauschen. Frisches Öl drauf. Ist auch nicht viel anders als das Ergebnis nach TE-Methode...Aber ich mache auch immer Mut zum selber machen

    Sagt mal: Wie läuft das am W211? Beim W210 NAG 1 war das ja ne absolut einfache Geschichte und maximal wartungsfreundlich. Befüllen über Peilstaböffnung, laufen lassen, laufend weiter befüllen bis das Niveau passte (auf der Bühne in Waage), danach warm fahren und bei 80°C final messen und den letzten Schluck zur Perfektion drauf. Einfacher geht's ja kaum.


    Beim ZF-Getriebe muss man sich schon unter das Auto begeben und gegen die lästige Schwerkraft arbeiten beim Befüllen und bei laufendem Motor zwischen 40 und 50°C korrekt einstellen.




    Falls das immer noch so einfach beim W211 ist, kann man das eigentlich mit etwas Mut auch einfach selber machen. Auch den Schaltschieberkasten ausbauen, reinigen, Platine erneuern...ist der Stecker eigentlich immer noch ein Ärgernis? Den dann vielleicht auch gleich mit. Und sich über das "so gut wie neu"-Getriebe freuen.

    Du meinst Schwallbleche?

    Das ist wirklich eher was für Leute, die ihr Auto regelmäßig auf der Rennstrecke bewegen...und da auch fahren können. Das dürften an Homöopathie erinnern, wenn man die Fahrzeuge hier als Basis nimmt. Ich fahre einen M52B28 vorTU Motor (328i E36 quasi) im Z3 Coupé mit M50-Ansaugbrücke, Fächerkrümmer und ohne Kat etc. dann und wann tatsächlich artgerecht auf der Rennstrecke. Auto ist leer, zwei Rennschalen drin, Cockpitoberteil...vielleicht 1.200 kg Auto mit Teflonbuchsen statt Gummilagern und so um die 225 bis 230 PS. Der geht schon ganz gut um's Eck. Bei dem Motor schaffe ich es mit guten Semislicks nicht die Öldruckanzeige auszulösen. Ich plage mich dafür eher herum, dass bei langsam sinkendem Benzinpegel im Tank irgendwann nach langgezogenen Kurven kein Saft mehr ankommt, da alles aus dem Pumpensumpf an die Wand gespült wurde. Also sieht man immer zu, dass die Kiste über 1/3 Befüllung liegt. Das nervt etwas.


    Nur mal so in den Raum geworfen: Alpina hatte zur gleichen Zeit einen 520 Nm starken 4,8 Liter mit 381 PS und einer 10,5:1 Verdichtung verkauft. Ich finde die Leistung des Mofa-Kolben-V8 von BMW mit lediglich 98 mm Zylinderabstand schon ganz beachtlich. Schaut man jedoch auf die Konstruktion des M113, dann kann ich die These von Fabian mit "435 PS halte ich für utopisch" unterstützen. Ich nenne den M113 immer liebevoll den Bauernmotor. Unkaputtbar, simpel, wartungsarm. Aber eben auch keine Konstruktion, die ohne Ladedruck zu wirklich Leistung gebracht werden kann...trotz des großen Hubvolumens.



    Soweit mir bekannt, hatte Brabus seine eigenen closed deck Motorenblöcke gießen lassen, damit die Zylinderbohrungen überhaupt derart groß ausgeführt werden können, um auf über 6 Liter Hubraum zu kommen und trotzdem genügend Stabilität der Zylinderwände zu besitzen. Wo die Blöcke gegossen wurden kann ich nicht sagen. Bearbeitet wurden sie aber offenbar größtenteils in Dortmund bei Pieper Motorenbau. Den Laden gibt es heute so nicht mehr. Das ist jetzt BP-Motorentechnik. Bekannt aus YouTube, würde ich mal behaupten. Wo auch der Kommentar dazu gefallen ist, dass dort die Motoren von Bodo Ballermann gebaut wurden.

    Den Klimakondensator bei der Gelegenheit mit sauber machen! Dazwischen sammelt sich gut der Gammel und das kann dem Teil schnell den Garaus machen.


    Schau mal, ob die Leitungen des Getriebeölkühlers alle in Ordnung sind. Meine sind schon dezent gammelig...aber das gilt glaube ich für alles an dem Auto.

    Haben eigentlich die 350er/500er ESD und die AMG ESD den selben ∅ (Rohr was zum ESD führt meine ich)?


    Ich persönlich...stehe damit wahrscheinlich ziemlich alleine...finde die vier Endrohre ziemlich aufdringlich. Hat was vom Golf VII R oder so, wo jeder Zylinder sein eigenes, riesiges Endrohr bekommt. Ein dezenter Endschalldämpfer mit nur einem Endrohr je Seite, AMG Styling Stoßstange und darin ein durchgehenden Siebrohr sieht super dezent aus und sollte angenehm klingen.

    Ich hatte letztens einen Friedrich Motorsport Endschalldämpfer gekauft. Gebraucht. Für das zukünftige Alltagsauto. Klopfte dagegen...Klang leer.


    Also tief geseufzt, Winkelschleifer ausgepackt und die originale Naht aufgeschliffen. Deckel auf...Auf Glaswolle gestoßen. Ziemlich ausgebrannt. Also 600°C hitzebeständige Edelstahlwolle drum gewickelt, bisschen Glaswolle nachgestopft, WIG geschweißt.


    Ich finde, dass dies deine Aussage unterstreicht.

    Aber der wird bestimmt rechts eine Kammer gehabt haben, oder?

    Sprich: Ein Rohr rein, zwei Rohre raus.

    Das alleine reicht eigentlich beim S210 V8 aus, um das Dröhnen etwas zu reduzieren.


    Ich bin einen Monat ohne ESD am E430 gefahren. Einfach nur Rohrbogen nach unten. Das war nicht sonderlich laut, aber etwas aufdringlich im Innenraum.

    Habe dann den kleinsten ovalen ESD von Arlows in Ø 63,5 mm anstelle des ESD eingesetzt. Folglich geht das Endrohr jetzt rechts heraus auf den Boden und nicht links.

    Klanglich ist das außen recht dezent. Innen etwas nervig. Allerdings habe ich auch Nachrüst-Kats drin. Seitdem ist der Klang "heller", wodurch er etwas dröhnt und lauter geworden ist.



    Zum Thema E55-ESD fummeln die Amis relativ viel herum und experimentieren. Jugend Forscht.


    https://mbworld.org/forums/w21…stock-e55-mufflers-3.html

    Kenne ich nicht exakt, aber der Aufbau wird ohne Kammern sein. Supersprint verwendet, wo möglich, durchgehende Siebrohre, umwickelt mit etwas Edelstahlwolle (Hitzebeständigkeit) und gefüllt mir Kurzfaserstein- oder -glaswolle...was genau weiß ich leider nicht. Denke aber Steinwolle. Bastuck zum Beispiel verwendet eine Füllung aus E-Glas-Wolle als Endlosfaser und häufig bis sehr häufig zusätzliche Kammern, um die so erzeugten, sehr tiefen Frequenzen abmildern zu können.

    Das ist ein bischen wie die 300km/h die beim E55 eingetragen sind ... Da gibt es keine 19" Pellen für die man eingetragen bekommt wegen Achslast, das Argument beim Prüfer das man wohl kaum 600kg Ziegeln kauft und sich dann spontan entscheidet mit 300km/h auf die Bahn Ballern zu gehen zieht da nicht. Es geht nicht darum das man sowas wohl kaum macht, es geht darum das man es machen könnte. Und wenn man im Hochsommer den Großglockner hochfährt und hinten 2.1T PKW dran hängen glaub ich schon das so ein E55 Kühler ganzschön an seine grenzen gerät.


    grüße, Fabian


    Ja, gebe ich dir Recht...Aber welches Auto hätte das nicht? Also beim E430 von mir schnellt da die Temperatur auch in den Bereich jenseits von gut und böse. Außerdem ist die Anhängelast laut Schein ja auf 12 % Steigung begrenzt.