Beiträge von Emmett Brown

    Was ist denn überhaupt der Unterschied der beiden Bremssattelhalter?

    Rohling gleich, nur dann eben 15 mm Fräsflächenunterschied. Also zwei Abstandshalter mit der Höhe von 15 mm verwenden, am besten Stehbolzen statt der Schrauben verwenden, die Lastsituation darstellen und die neuen Beanspruchungen im Material durch die Belastung simulieren. Ich wäre einfach nicht gewillt das Geld für ein Frästeil auszugeben, obwohl die Funktion doch gleichsam mit dem Serienhalter gegeben wäre.


    Na ja...just my two cents.

    Ich glaube, dass wir hier zwei Dinge durcheinander würfeln.


    1. Drehzahlschwankungen im Stand durch unplausible Signale durch Ölundichtigkeiten am Nockenwellensensor und Nockenwellenversteller (derer er jeweils vier hat). Klassisches "Sägen".
    2. Drehzahlschwankungen durch einen ggf. zu hohen Anfangsreibwert an der NAK infolge Kaltstartzustand, welche nach minimaler Erwärmung des Systems verschwindet.


    Der Textersteller bezieht sich glaube ich auf Punkt 1.

    Zitat von Daimler

    Hinter der Bezeichnung AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe verbirgt sich eine innovative Kraftübertragung, die ihr Debüt 2008 im High-Performance-Roadster SL 63 AMG feierte. Sie kombiniert die sportliche, direkte und agile Rückmeldung eines manuellen Getriebes mit dem maximalen Komfort einer Automatik. Ausgestattet mit sieben Gängen, vier Fahrprogrammen, einer Zwischengas- sowie einer RACE START-Funktion überzeugt das 7-Gang-Sportgetriebe mit hoher Variabilität. MCT steht für Multi-Clutch Technology und weist darauf hin, dass ausschließlich Kupplungselemente den Gangwechsel übernehmen.

    Den herkömmlichen Drehmomentwandler ersetzt eine nasse Anfahrkupplung, die im Ölbad läuft. Dank ihrer geringen rotatorischen Massenträgheit agiert das Getriebe äußerst spontan, dynamisch und ohne die wandlertypischen Verluste - und hilft somit Kraftstoff zu sparen. Zusätzlich überzeugt das AMG Sportgetriebe durch sein geringes Gewicht von nur 80 Kilogramm. Möglich macht dies der Einsatz des Leichtbauwerkstoffs Magnesium beim Getriebegehäuse. Für die wirkungsvolle Entkoppelung von Schwingungen ist ein neuer zweistufiger Torsionsdämpfer

    verantwortlich - davon profitiert der Komforteindruck der Passagiere.

    Ein konventionelles Automatikgetriebe besitzt einen Drehmomentwandler. Stark vereinfacht erklärt sind das zwei Scheiben mit ganz vielen radialen Lamellen, die sich nicht berühren, aber mit einem Kleinstspalt zueinander kämmen. Das Öl zwischen diesen beiden Bauteilen übernimmt die Kraftübertragung. Je höher die Drehzahldifferenz der Scheiben, desto höher das Drehmoment, welches übertragen wird.


    Beim 5 Stufen Getriebe im W210 wird dieser Drehmomentwandler erst bei Geschwindigkeiten jenseits des Innenstadttempos überbrückt. Dies geschieht durch eine Kupplung, die quasi außen um den Wandler greift und die Scheiben dann sinnbildlich fest miteinander verbindet. Bis dahin hat man diesen "Gummibandeffekt". Man gibt Gas, die Drehzahl steigt. Man nimmt Gas weg, die Drehzahl sinkt.



    Je moderner die Getriebe wurden, desto früher wurde der Drehmomentwandler überbrückt. Die letzte logische Konsequenz war eigentlich nur noch diesen gänzlich weg zu lassen. Beim MCT speedshift fährt man also nur noch über eine Mehrscheibenkupplung an, welche quasi eine überdimensionale Wandlerüberbrückung ist.

    Ich habe das Problem nicht.

    Allerdings fährt er eiskalt sowohl in R als auch D nur sanft an, wenn man auf sehr sanft Gas gibt.


    Ansonsten alterniert das System leicht. Also immer korrigiert.


    Werde dem Koffer neues Getriebeöl spendieren. Ich weiß jetzt nur nicht, ob beim nächsten Service im Dezember bei Daimler oder bei jemanden der sich damit den ganzen Tag beschäftigt. Würde danach kurz Feedback geben, ob sich daran etwas getan hat. Vielleicht ist es ja wirklich die NAK oder ein Magnetventil?


    Wo würdet ihr hin? Daimler? Die ersten 140.000 km nicht geschafft haben ihre eigene Vorgaben einzuhalten und 5W40 zu verwenden? Stattdessen 0W30 rein gefüllt haben?

    Im Grunde kann es doch nur die Anfahrkupplung sein oder? Also ehemals Wandler, da es ja in jedem Gang ist. Sehe ich das richtig?



    Kommt ganz darauf an welche Kupplungen im Eingriff sind. Anderes Getriebe, aber auch ein klassischer Automat: bei der 5HP24 ist in jedem Gang die Kupplung A im Eingriff, außer in R und in der 5. Fahrstufe.


    Muss man sich also den Kraftverlauf aller Stufen ansehen.


    Trotzdem gehe ich von der NAK aus.



    Als das Getriebe zuletzt gemacht wurde...Hatte es da schon Probleme?

    Welcher Filter kam rein? OEM vom Tresen?

    Stimmt der Füllstand?


    Erst die simplen Dinge prüfen. Dann ins Eingemachte gehen. Ölwanne ab. Schaltschieberkasten ausbauen, Magnetventil für die NAK tauschen.

    Meiner Meinung nach machst du den Wirkungsgrad des LLK kaputt.

    Indem du die Verdampfungsenthalpie mit dem LLK nutzt, hat dieser einen niedrigeres Temperaturdelta und kann weniger Wärme abtransportieren.


    Wenn du es nach dem LLK einsetzt, hast eine On-Top-Leistung aus dem Wasser.

    Ich glaube das ist von uns beiden Mutmaßung. Müsste man ausprobieren oder eine CFD-Simulation für beide Zustände anstrengen.

    Wir sprechen von Flüssiggaseinspritzung.

    Nicht von Verdampfer-Anlagen.

    Im Optimalfall heißt das: Starten auf Gas, fahren auf Gas, keine zwei Systeme notwendig.

    Gas wird über bekannte Einspritzventile wie Bosch EV4 oder EV14 an den originalen Punkten eingespritzt. Flüssig. Verdampft dann vor Ort und hat eine nicht unerhebliche Verdampfungsenthalpie, die den Füllgrad erhöht. Durch einen durch die hohe Oktanzahl möglichen, frühen Zündwinkel können die Temperaturen weiter reduziert werden.


    Alex und ich dachten da glaube nicht an so ein Gefrickel von Gasanlagenumrüstern.

    Was spricht dann dagegen auf LPG mit Flüssigphaseneinspritzung umzurüsten?

    Die ECE R115.

    Dass es wenige brauchbare Anlagen gibt.


    Ansonsten wäre es nur von Vorteil Flüssiggas zu benutzen, da besagte Verdampfungsenthalpie und die hohe Klopffestigkeit für aufgeladene Motoren sehr positiv für die Leistungsentwicklung wären.



    Das gefummel ist definitiv raus.

    Da gebe ich dir auch Recht. Das müsste man schon selber machen. Gasanlagenumrüster stehen bei mir auch ganz hoch im Ansehen.