Beiträge von spaetbremser

    Ich habe keine bebilderte Anleitung.
    Ich kann nur die Schritte niederschreiben

    • Fahrzeug anheben
    • Räder an der Hinterachse abmontieren
    • Wenn vorhanden Luftfeder entleeren mit Diagnose
    • Federlenker am Fahrschemel lösen und nach unten ziehen. Ggf ist dafür der Stoßdämpfer und die Luftfeder unten zu lösen.
    • Alte Buchsen aus Fahrschemel auspressen
    • Neue Buchsen einpressen
    • Kerne der Buchsen einsetzen
    • In umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen,
    • Beim Vermessen die Schraube Federlenker zu Fahrschemel lösen. 36er Gabelschlüssel (sollte ein sehr flacher Schlüssel sein. Ich habe mir den billigsten Schlüssel besorgt und mit dem Winkelschleifer flach geschliffen) ansetzen und den Einsatz verdrehen bis der gewünschte Sturzwert erreicht ist. Dann die Schraube mit vorgegebenen Drehmoment anziehen.
      • Wenn du den Einsatz zum Diff hin verdrehst, wird der Sturz positiver.
      • Wenn du den Einsatz zum Rad hin drehst, wird der Sturz negativer.
    • Du hast es nun geschafft und darfst dir voller Stolz ein Bier öffnen und dich in überwältigender Bewunderung über dein Tagwerk freudestrahlend neben deinen Stern setzen. ;)

    Hallo.

    Meines Kenntnisstandes nach wird im Motorlauf ein defekter Kurbelwellensensor in der ME9.7 durch die Nockenwellensensoren kompensiert.
    Zudem würde der Sensor mit sich erwärmendem Motor ständig anschlagen.
    Ein außentemperaturabhängiges Problem deutet eher auf Leitungsbruch in der Peripherie hin.
    SAM-Fahrer, EZS, Verkabelung im wärmestrahlungsgeschützten Bereich.

    Ich würde eine Prüflampe parallel an das Klemme-87-Relais hängen.

    An dem KL87-Relais hängt neben Motor auch Getriebe, ESP/SBC/EBR und Luftfederung

    Die würde ich so verschalten, dass Sie ausgeht, wenn kein Steuerstrom anliegt.
    Dann siehst du, ob es an der Verkabelung vom Relais liegt.

    Alternativ: Bei Auftreten des Fehlers versuchen die og. Steuergeräte mal anzusprechen per Diagnose. Wenn die nicht ansprechen, haben sie keinen Strom. --> Klemme 87-Versorgung

    Wirtschaftlichkeit:

    Eher ungünstig, weil viel dran hängt: neben der Entwicklungsleistung brauchst du die Motorenbaukompetenz, das Material (kann sich schnell auf 20.000€ summieren), und die regulative Seite (Abnahme).

    Ich werfe nur mal ein paar Punkte in den Raum:
    Abgasgutachten, Geräuschgutachten, Eintragung, Ölkühlerbau, Getriebeverstärkung, Bremsenupgrade, Kardanwelle, Kolben, Motordichtsatz, Ladeluftkühlung, Softwareentwicklung.

    Der M273 hat mit Chiptuning bei Volllast schon ein Öltemperaturproblem. Mit Turbo oder Kompressor wird das nicht besser.

    Unscheinbar

    Isi

    Ihr habt beide recht und unrecht.
    Das Motoren-Konzept der V8-Motoren hat sich von M116 bis M157 nicht verändert mit einer Ausnahme: M156

    Zylinderabstand, Deckhöhe… bei allen gleich.

    Es waren früher Closed Deck-Motoren (M116,117,119) im Sand- bzw. Kokillenguss und später Open Deck (113,273,278/157) im Druckguss.

    Die Anzahl an Ventilen, Nockenwellenverstellung, Einspritzung… sind immer der jeweiligen Zeit, Mode und Möglichkeiten angepasst.

    Klappschlüssel mit FBS3 und ME2.8 gab es in mindestens 3 Fahrzeugen:

    • R170
    • Chrysler Crossfire, der auf dem R170 basiert
    • W163

    Badewanne Auch wenn es technisch ein Rückschritt ist, ich würde den Motor auf ME.20 umrüsten, reinhängen und den passenden Datensatz auf die ME2.0 aufspielen.
    Alles andere zieht einen Rattenschwanz nach sich mit ABS/ESP- und Zündschloss-Umbau...

    Für den Stopfen gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Bei mir bewährt hat sich folgendes:

    1. Den Stopfen mit Sanitär-Dichtband umwickeln und einschlagen. Auch das dichtet ordentlich ab.
    2. Man holt den ganzen Plastikkram raus und schlägt statt dessen den Stopfen A0029984750 ein.
      Der hat auch einen Dichtring.
      Funktioniert nur bei Fahrzeugen mit SBC und damit ohne Bremskraftverstärkerleitung (W211/C219/R230)

    Hallo zusammen,

    ich bin in den letzten Tagen über ein interessantes Video gestolpert, wo jemand eine Art Restbussimulation entwickelt hat, die den Einbau einen 722.9 (NAG2 bzw. 7G) -Getriebes an jeden nur denkbaren Motors ermöglicht.

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    In Verbindung mit einem Montageadapter könnte das sehr cool werden an zB. einem M104, einem M119 oder einem M117 in einem alten Stern.


    Was denkt ihr darüber?

    So untypisch ist das nicht.
    Ich hatte schon etwa 20 Fahrzeuge in den Fingern, die Kabelbaum-Probleme hatten.

    spaetbremser
    2. November 2017 um 15:23